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28.1.12

Aktivität

Es gab eine Zeit, da war ich sehr aktiv. Neben einer Pflege einer Schwerstbehinderten hatte ich noch eine kleine Firma, richtiger: habe ich noch. Die Firma besteht aber nur noch auf dem Papier. Denn mir ist passiert, was man heute an manchen Orten nicht mehr sehen oder hören will. Ich war fleissig, wie man nur fleissig sein kann. Nur: Ganz ohne Anerkennung. Heute weiss ich: Hätte ich nichts getan, hätte ich womöglich der Gemeinschaft auf der Tasche gelegen, würde es mir heute besser ergehen. Und genau hier sollte man sich einmal ganz genau anschauen, was ich dazu zu schreiben, auszusagen habe. Ich würde jedenfalls keinem jungen Menschen raten, sich sozial zu engagieren ! Das ist ein Kernsatz, der im Laufe der Zeit erst entstanden ist. Fazit jedenfalls: Wenn Du hilfst, vielleicht in der Hoffnung, daß Du Hilfe bekommst, dann lasse lieber die Hilfe. Wir leben in einem Land, der zwar darauf hofft, daß es sozialen Engagement gibt. Jedes Jahr verkündet der Bundespräsident u.a. zu bestimmten Anlässen, vor Allem in der Weihnachtszeit, dass Bürger sich einbringen sollen. Man möge helfen, das Gute tun. Man sollte sehr darauf achten, was die Damen und Herren so tun, die solch Engagement einfordern. Das jüngste Beispiel für solche "Bitten" ist der amtierende Bundespräsident Wulff. Es ödet mich an, wenn ich diesen Herrn von sozialem Engagement schwafeln höre und selbst mitnimmt, was nur geht. Jetzt wird vielleicht manchen LeserInnen klar, was in diesem Beitrag noch nachfolgen wird.

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